Schweinegrippe - cui bono ?
Schweinegrippe ! Killervirus ! Pandemie !
Das sind die Schlagzeilen, die momentan alle Medien beherrschen.
In Mexiko sind über 100 7 Todesfälle zu beklagen, doch in den westlichen Ländern melden die Behörden bisher keinen einzigen Todesfall.
In vielen Meldungen finden sich Hinweise auf die Wirksamkeit von antiviralen Arzneimitteln (Tamiflu & Co) gegen das noch nicht spezifizierte Virus. Experten sagen seit geraumer Zeit, dass selbst ganz normale Grippeviren gegen die antiviralen Substanzen in beängstigenden Maße resistent sind.
Als Retter in der Not präsentiert sich in diesem Umfeld die Pharmaindustrie.
“Forschende Pharma-Unternehmen stehen in den Startlöchern, um Impfstoffe gegen den Erreger der sogenannten Schweinegrippe zu entwickeln, die derzeit insbesondere in Mexiko grassiert.” lässt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland (vfa) in einer Pressemitteilung verlauten.
Fakt ist, dass es mehrere Monate dauern kann, bis ein Impfstoff entwickelt ist. Für diese Zeit empfiehlt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland antivirale Arzneimittel als Therapie gegen das Virus. Beruhigende Worte sollen den Anschein erwecken, dass die Pharmaindustrie die Situation im Griff hat.
“Die Bevorratung dieser Medikamente war Teil der nationalen Krisenpläne, und es gibt davon in Deutschland hinreichend große Mengen. Niemand muss Sorge haben, er bekäme im Falle eines Falles diese Präparate nicht.” Pressemitteilung vfa
Die Biotech-Sparte der Pharmaunternehmen konnte trotz der globalen Wirtschaftskrise neun Prozent Wachstum verbuchen. Ist die Schweinegrippe ein Wachstumsfaktor für die Pharmaindustrie ?














