Goldrausch an der Schachtanlage Asse

Autor: Andreas Bemeleit

Mit Kind und Kegel auf der Suche. Foto Andreas Bemeleit

Mit Kind und Kegel auf der Suche. Foto Andreas Bemeleit

In der Umgebung der Schachtanlage Asse sind mehrere Personen gesichtet worden, die auf der Suche nach alten Stolleneingängen sind. Sie alle hoffen auf ein lukratives Geschäft.

Müll ist nicht gleich Müll. Das haben die Deutschen spätestens seit Einführung des grünen Punktes gelernt. Für jedes Material gibt es eine Möglichkeit der weiteren sinnvollen Verwendung. Einzig für den radioaktiven Abfall konnte bis jetzt keine Lösung gefunden werden.

Doch dieses Problem scheint jetzt gelöst zu sein: Im sibirischen Atomkomplex Tomsk-7, einer “verbotenen” Stadt, wird der Abfall unter freiem Himmel auf einem Parkplatz aufbewahrt. In Atomkraftwerken der kommenden Generation soll das Uran als Brennstoff eingesetzt werden. Uran ist ein teurer Rohstoff, der nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Das wissen auch die Bewohner rund um die Asse und organisieren momentan einen Konvoi, mit dem die Fässer in das ferne Sibirien geschafft werden.

Tags: , , ,

4 Kommentare zu “Goldrausch an der Schachtanlage Asse”

  1. Goldrausch an der Schachtanlage Asse ! http://bit.ly/X3DVy #asse #ausbleibtaus

    #412
  2. RT: @fransvonhahn: Die Frage nach der Lagerung von Atommüll ist geklärt. http://bit.ly/X3DVy -> ab nach Sibirien, da ist noch Platz

    #160
  3. @evelinelemke Die Deutschen fangen schon an. #sibirien http://bit.ly/X3DVy

    #411
  4. Da hat sich doch das Innenministerium für einen Artikel von mir interessiert. http://bit.ly/X3DVy

    #410

Kommentar schreiben