Lebensbedrohliche Nebenwirkungen nach H1N1 Impfung - GSK ruft Impfstoffe zurück

Autor: Andreas Bemeleit

GlaxoSmithKline (GSK) hat 170.000 Dosen Impfstoff gegen H1N1 in Kanada nach lebensbedrohlichen Nebenwirkungen zurück gerufen.

Foto: Andreas Bemeleit

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Nach Angaben von GSK handelt es sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme um zu prüfen, ob die Impfstoffcharge in Ordnung ist.
Nach Impfungen in Kanada sind vermehrt anaphylaktische Schockzustände aufgetreten. Normalerweise ist mit ein bis zwei dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen bei der Menge an verwendeten Impfungen zu rechnen. Doch bei dieser Charge kam es bisher zu sechs anaphylaktischen Schockzuständen.

Diese Nebenwirkung ist lebensbedrohend. Es kommt zu einem starken Blutdruckabfall. Flüssigkeit tritt aus den Gefäßen in das umliegende Gewebe aus. Aufgrund des Blutdruckabfalls kommt es zu einer verminderten Durchblutung lebenswichtiger Organe.
Eine sofortige Behandlung durch einen Notarzt ist notwendig.

Der größte englischsprachige private TV-Sender Kanadas CTV, berichtete über den Fall in einem Video und Artikel.

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